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Aktuelles aus dem Steuerrecht

Verbilligte Vermietung: Grenze für vollen Werbungskostenabzug soll gesenkt werden

Bei der Besteuerung von Mieteinnahmen wird die Regelung für besonders günstig vermieteten Wohnraum verbessert.

Hintergrund

Bisher können Werbungskosten vom Vermieter nur dann in voller Höhe geltend gemacht werden, wenn die Miete mindestens 66 % der ortsüblichen Vergleichsmiete beträgt. Bei einer verbilligten Überlassung einer Wohnung zu weniger als 66 % der ortsüblichen Miete erfolgt eine generelle Aufteilung der Nutzungsüberlassung in einen entgeltlich und einen unentgeltlich vermieteten Teil, wobei nur die auf den entgeltlich vermieteten Teil der Wohnung entfallenden Werbungskosten von den Mieteinnahmen abgezogen werden können.

Das soll sich ab 1.1.2021 ändern

Diese Grenze sinkt auf 50 %.

Hinweis

Damit soll verhindert werden, dass Vermieter aus rein steuerlichen Gründen Mieten erhöhen.

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